Krähenpost
Donnerstag, 17. September 2020

Distraction

Die Schwabbelmama mampft dem Kind „Fafluft! Die Küchenfugen find Fo gräfflich fad. Und ohne Falf Macht alles Lecken keinen Fpaff.“

Das Kind entgegnet: „Du, Mamá, Akustisch täte dein Blabla Ganz generell schwer profitieren (Schwer. Gnihi.), würd'st du pausieren

Deinen Mampf, solang du sprichst.“ Die Mutter nur: „Iff för diff niff!“ Das Kind: „Dann nimm doch, geht das bitte, Aus dem Ohr die Riesenfritte!“

Mama speit: „Daf ifft ein Nagel! Auff den Fliefenfugen! Fpargel! (‚Spargel‘, soviel zur Erklärung, Ist ein Fluch bei Fehlernährung.)

Kind: „Ich gehe jetzt zur Schule, Wo in Selbstmitleid zu suhlen Ich ein wenig Muße find‘, Bis dann der Mobbing-Krieg beginnt.“

Und Mutter schreit: „Wirft du gequält?!“ Das Kind: „Nur wenn‘s der Jens erzählt. Doch achten wir schwer (Gnihi) auf Viel Diskretion beim Milch-Einlauf.

Und das, was auf die Fliesen fließt, Das wischt er weg. Da geht nix schief.“ Die Schwabbelmama: „Fo ifft rechft! Faut nur, daff ihr den Popo trefft!“

Und also gehn sie ihrer Wege: Mutter fröhnt der Fliesenpflege Und das Kind packt den Tournister: Stifte, Zange, Milchkanister.

Mittwoch, 16. September 2020

Ein Koffer Wörter (1)

Ans Abteil herangeflanscht Lädt vom Käfig aus die Krähe Alle Gäste ein zum Krunch, Wo man mittags sie wohl sähe.

Müsste gerade nur den Koffer Schließen, den ein Dichter ihr Vom Poexitus betroffen, Übergeben habe. Ihr!

Darin stapeln sich die Wörter Keins davon besonders schön Eher interässlich. Werte Gäste, ach! Das müsst ihr sehn!

Schau auch du den ollen Koffer! Rollen kann er offen nicht, Und solang er koffenstoffert Hat er Wörter auch für Dich.